Wenn der Partner keine Zeit hat

„Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir – für immer.“ sagt Konfuzius.

Wenn der Partner sich mal wieder nicht meldet, obwohl man so sehr auf seinen Anruf hofft, dann kann man schon mal unsicher werden, ins Grübeln kommen oder sich selbst in Frage stellen. Und ob der Partner äußerlich und auch innerlich zurückkommt weiß man in einer solchen Situation auch nie sicher. Trennungsangst ist furchtbar. Sich zurückgesetzt fühlen tut weh.

Gründe für das Nichtmelden gibt es viele:

Wenn der Partner sich nicht meldet, hat das immer Auswirkungen auf das eigene Selbstwertgefühl.

Dennoch lohnt es sich, die Gründe hierfür zu kennen. Hat der Partner einfach vergessen, sich zu melden? Hatte er zuviel Stress? Dann kann man zwar sagen, dass man sich über Kontakt gefreut hätte, jedoch wäre ein Drama unangebracht.

Wiederholt sich dieses Verhalten, dann ist es bedenklich. Warum meldet der andere sich nicht? Was war zuvor? Muss der Partner gerade viel arbeiten? Wie läuft die Beziehung in letzter Zeit? Was könnte der Grund sein? Ist es ein doofes Machtspielchen?

Wenn alle diese Fragen nicht geklärt werden, abgeblockt oder negativ beantwortet werden, ist es vielleicht nötig, sich zu fragen, ob man den Rest seines Lebens so behandelt werden möchte.

Nichtmelden des Partners hat aber auch was mit Selbsterziehung zu tun:

Möglicherweise erdrückt man den Anderen mit Erwartungen und eigenem „sich melden“? Man nimmt dem Anderen förmlich den Spielraum, um selbst aktiv werden zu können.

Oder die Bemühungen der ersten Zeit sind verflogen und man ist zum Inventar geworden. Das hat dann zur Folge, dass der Partner sich nicht sonderlich bemüht, weil er sich Ihrer sicher zu sein scheint.