Du bist hier, weil etwas in deiner Beziehung gerade nicht stimmt
Vielleicht weißt du schon genau, was es ist.
Vielleicht kreist du nur um eine Frage, die du noch nicht laut ausgesprochen hast.
Fremdgehen.
Oder ein Muster, das sich immer wiederholt. Vielleicht toxisch für dich.
Und die eine Frage, die alles überschattet: Soll ich bleiben oder gehen?
Diese Krisen lassen niemanden kalt.
Wer damit zu mir kommt, hat meist schon lange allein damit gerungen.
Ich arbeite seit über 25 Jahren damit, in tausenden Gesprächen.
Wer ich bin

Mit fast 18 bin ich abgehauen.
Nicht aus Mut, sondern weil ich keine Luft mehr bekam.
Ich wollte nicht mehr erklärt bekommen, wer ich zu sein habe. Einfach ich sein und trotzdem dazugehören. Das habe ich gefunden, bei Reisenden, in einem Zirkus.
Nach drei Jahren kehrte ich zurück, wurde Heilpädagogin und arbeitete in einem Heim für sogenannte schwer erziehbare Jugendliche.
In ihnen habe ich meine eigene Sehnsucht wiedergesehen. Dieses Nicht-Reinpassen. Die PS, die niemand auf die Straße lässt.
Im Heim legte man mir schnell die Elterngespräche ans Herz und die Paare unter den Mitarbeitern. Da begann der Kreis.
Ich bin diesen Umweg gegangen: Zirkus, Heim, Praxis.
Ich kenne dieses Gefühl: Mauern, die drücken. Und keine Tür in Sicht.
Genau deshalb höre ich anders zu als jemand, der immer nur Therapieräume kannte.
Wo ich arbeite
Seit 2000 habe ich in eigener Praxis gearbeitet, erst in Stuttgart, dann viele Jahre in Berlin.
Heute lebe ich im Elbreservat in der Prignitz, mitten im Naturschutzgebiet, und arbeite ausschließlich online.
Warum ich?
Ich werde dir nicht sagen, was du tun sollst.
Jede Krise hat ihre eigene Architektur.
Wer sie versteht, sieht auch die Tür.
Meine Aufgabe ist nicht, dir zu sagen, wo sie ist. Sondern dir zu helfen, sie selbst zu sehen.
Ich habe bei Menschen gelernt, die mich bis heute prägen: Revenstorf, Gilligan, Schnarch.
Was sie mir mitgegeben haben:
Veränderung passiert nicht durch Einsicht allein.
Sondern wenn das Muster bewusst wird.
Das Wichtigste haben mir meine Klienten beigebracht: Wer mitten drinsteckt, sieht das Muster nicht.
Das ist normal. Genau dafür bin ich da.

