Glücklich sein…

Glücklich sein. Mann und Frau lachen glücklich in die Kamera.

Hängt dein Glück von äußeren Umständen und anderen Menschen ab? Glücklich sein kannst du lernen. Fange gleich damit an.

Wie kann man glücklich sein?

Jeden Tag höre ich in meiner Praxis, dass jemand unglücklich ist, weil der Partner oder die Partnerin etwas Furchtbares gemacht hat. Manchmal sind Menschen auch unglücklich, weil der Partner etwas Schönes nicht mehr macht.

Wie kann das denn sein? Liegt unser Glück wirklich in den Händen anderer? Hat mein Mich-glücklich-Fühlen oder mein Mich-unglücklich-Fühlen nichts mit mir zu tun? Bin ich vollkommen abhängig?

Schaust du ein wenig über den Tellerrand, so findest du in anderen Kulturen einen engen Zusammenhang zwischen Glück und Achtsamkeit.

Danach bedeutet Achtsamkeit, innere und äußere Vorgänge mit ungeteilter, fließender, entspannter Aufmerksamkeit zu beobachten und sie als Ganzes auf sich wirken zu lassen.

In hoher Vollendung wäre man sich seiner eigenen Gefühle, Gedanken, Wünsche, Vorstellungen, Verhaltensmuster und Motive zu jedem Zeitpunkt klar bewusst.

Das setzt eine hohe innere Präsenz voraus, eine Art Überbewusstsein und eine konzentriert-entspannte Wahrnehmung, welche wertungsfrei ist.

Achtsamkeit führt dazu, dass du mit dir selbst freundschaftlicher wirst, dass eigene Automatismen verblassen und du innerlich freier wirst.

Kannst du gelassen bleiben? Vermutlich schon. Doch wie sieht es aus mit deiner Gelassenheit, wenn dich dein Partner nervt? Vermutlich bist du dann recht schnell auf der Palme, stimmt’s?

Wenn dich dein Partner immer wieder an genau derselben Stelle auf die Palme bringt, steckt dahinter oft ein Muster, das sich wiederholt. Ob bei euch eines mitläuft, findest du in wenigen Minuten im kostenlosen Check heraus.

Übung zum Glücklichwerden durch Achtsamkeit

Die Übung besteht aus zwei Schritten. Der erste Schritt ist nach innen gerichtet und eine kleine Inventur deines eigenen Körpers:

Gehe innerlich einen Schritt zurück und frage dich: „Was fühle ich gerade wo in meinem Körper?“ Wenn du durch deinen Körper hindurch gefühlt hast, kannst du dich fragen, wo in deinem Inneren du dich eigentlich am glücklichsten fühlst. Und du kannst dich freuen, dass sich in dem Moment vielleicht eine kleine Zehe als die glücklichste Stelle im Körper herausstellen könnte.

Der zweite Teil der Übung wendet sich nach außen. Hier geht es darum, durch die nach außen gerichteten Sinne wahrzunehmen:

Was alles kann ich wertungsfrei wahrnehmen? Wenn ich mich achtsam umsehe, was sehen meine Augen, hören meine Ohren, was nimmt meine Nase, meine Zunge wahr? Was nehme ich noch wahr? Ist es warm, kalt, was kann ich tasten?

Auch hier kannst du dich fragen, was von alledem dich am meisten glücklich macht. Manchmal ist es der überlange Ärmel eines fast schon kaputtgeliebten Pullis, der schmeichelnd um das Handgelenk schlabbert, manchmal etwas vollkommen anderes.

Auch wenn du scheinbar nichts findest, was dich glücklich macht, kannst du dich durch diese Übung ein klitzekleines bisschen wohler fühlen. Entscheidend ist die Richtung deiner Aufmerksamkeit.

Wenn du dich auf die Suche nach Dingen machst, die dich ärgern, verletzen oder die dich unglücklich machen, wirst du mit Sicherheit früher oder später ein Ärgernis finden. Warum sollte dasselbe Prinzip nicht mit Glücklichwerden funktionieren, wie man es in anderen Kulturen praktiziert?


Abends liegt ihr nebeneinander und redet über die Spülmaschine. 

Wie zwei nette Mitbewohner.

Kein Streit, keine Krise.
Und doch fehlt die Nähe.

Das Beziehungs-Navi zeigt dir in kurzen Videos, wo eure Nähe verloren ging.
Und wie ihr sie zurückholt.
Ein Abend zu zweit, kein Termin, keine Warteliste.

Glückliche Partnerschaft Referenzen

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Pah, das hat gesessen.
Aber du kannst gar nicht sagen, was an der Bemerkung dich so verletzt hat?

Toxische Bemerkungen sind meist gut getarnt.
Erkenne sie, reagiere klar, schütze dich.