Trennung vom Partner

Trennen: Trennung vom Partner überwinden. Junge Frau ist traurig.

Trennungen sind immer schmerzhaft. Aber was passiert genau? Und was kannst Du tun?

Jede Trennung schmerzt! Ob es die erste Trennung von der Jugendliebe ist oder das Ende einer Beziehung im Erwachsenenalter stattfindet, ist fast egal. In jeden Fall tut eine Trennung vom Partner weh. Sehr weh sogar. Das bedeutet: Trennen ist immer schlimm! Viele Menschen kommen erst in der Trennungskrise zur Paarberatung. Deshalb ist meine Praxis für Paartherapie darauf spezialisiert, dich aufzufangen.

Viele Menschen leiden an einer Trennung vom Partner

Ein kleiner Blick auf die jährlichen Scheidungszahlen macht deutlich, dass sehr viele Menschen von diesen schmerzhaften Gefühlen betroffen sein müssen. Noch nie waren die Zahlen so hoch! Trennen scheint ein trauriger Trend geworden zu sein.

Zahlreiche Einschränkungen ergeben sich aus den Folgen. Einerseits drohen oft finanzielle Engpässe, andererseits sind Familie, Kinder und Freunde mit betroffen. Das alles verursacht Stress. Häufig schlägt sich das auch auf das Befinden nieder. Viele Menschen verlieren den Appetit. Sie schlafen kaum noch und sitzen da, fühlen sich verlassen, hilflos und wissen nicht, was sie tun können. Während oder nach einer Trennung sinkt der Glaube an den eigenen Wert. Der Boden unter den Füßen wurde weggezogen. Viele glauben nicht daran, dass ihr Leben jemals wieder schön wird.

In eine Depression oder eine andere Krankheit zu rutschen, ist ein reales Risiko.

Alleine zu leiden, dauert länger und ist schmerzhafter, als sich Hilfe zu holen. Freunde sind wichtiger denn je. Es ist gut, sich auszuweinen. Sich geborgen und gewollt zu fühlen. Auch Worte des Trostes mildern den Schmerz und die Verzweiflung immer wieder kurzfristig.

Mit therapeutischer Unterstützung gelingt es, zu verstehen, was passiert ist.

Es gibt verschiedene Phasen der Trennung. Sie sind wie Nadelöhre. Jeder muss da durch. Je länger du dir selbst etwas vormachst, umso länger dauert das Leiden. Aus meiner Erfahrung macht es absolut Sinn, die einzelnen Phasen zu kennen und bewusst abzuarbeiten. Du kannst bei IKEA die große Runde drehen, um etwas zu finden. Du kannst aber auch die Abkürzung gehen. Die möchte ich dir gerne zeigen.

Beinahe jede Trennung verläuft in ähnlichen Phasen

Schon aus dem Grund, dass sich Trennungsabläufe ähneln, lohnt sich ein Blick auf die verschiedenen Phasen.

Jeder Mensch erlebt seine Trennung auf individuelle Art und Weise. Keine Vorgeschichte und kein Bewältigungsversuch gleicht dem anderen. Trennen erfolgt immer auf eigene Art und Weise. Doch der Schmerz ist immer ähnlich. Die Wut, die irgendwann auftauchen kann ebenso.

Häufig kommen die typischen Phasen einer Trennung in einer ähnlichen Reihenfolge. Dabei ist es möglich, dass auch eine Phase übersprungen oder besonders lange durchlitten wird. Es kann sein, dass mit den einzelnen Phasen bereits begonnen wurde, bevor eigentlich spruchreif war, dass es zu Ende geht und das Verabschieden richtig vollzogen wurde. Eine einzelne Phase kann auch zum Dauerzustand werden.

Doch die schlimmen Gefühle in dieser traurigen Zeit sollten sich nicht chronisch etablieren!

Die einzelnen Phasen des Trennens ähneln den Phasen der Trauer und des Sterbens (E. Kübler-Ross). Jede einzelne dieser Phasen ist besonders und kann durch eine Paartherapeutin gut abgemildert werden.

Vorboten einer Trennung vom Partner

Bevor über eine Trennung nachgedacht wird, gibt es immer ein gewisses Unwohlsein. Das Vertrauen wackelt, man beginnt, die Worte des Partners in Frage zu stellen. Komische Bauchgefühle sind häufig auch frühe Warnsignale. Männer sagen, dass sie im Vorfeld verstärkt das Gefühl hatten, nichts mehr richtig machen zu können, ständige Kritik gehört hätten. Frauen hingegen sagen häufig, sie fühlten sich nicht wahrgenommen, ignoriert und nicht wirklich ernstgenommen.

Wer trennt sich von wem?

Es ist ein großer Unterschied, ob man sich aktiv trennt oder eine Beziehung ausschleicht. Es ist auch möglich, den Anderen derart emotional verhungern zu lassen, bis dieser den Hunger woanders stillt oder über das Beenden der Beziehung spricht. Dann ist es leicht, sich heroisch zu trennen.

Sich aktiv für eine Trennung auszusprechen, ist meist der am wenigsten schmerzhafte Part. Deswegen gibt es auch Menschen, die sich bei den ersten Anzeichen einer Krise vorsorglich trennen. Sie tun dies, um den eigenen Schmerz zu vermeiden. Aber auch, um sich nicht mit sich selbst auseinandersetzen zu müssen. Das hat den Vorteil, dass man einen gewissen Vorsprung hat, was die innerliche Vorbereitung anbelangt.

Bist du der oder die Verlassene, gleicht das oftmals einer schockähnlichen Situation. Sehr häufig wird die Trennung wie aus „heiterem Himmel herunter geprasselt“ empfunden. Es gab keinerlei ernsthafte schwarze Wölkchen, welche in der eigenen Wahrnehmung auf das drohende Unwetter hingewiesen hätten.

Die Trennung erzeugt ein tiefes großes, schwarzes Loch.

Trennen oder bleiben?

Die Frage, ob man sich trennen soll, ist ein schwieriges Thema. Häufig kommen Paare mit damit in die Paartherapie. Dann arbeiten wir an Klarheit und an Sicherheit. Eine Trennung vom Partner ist eine große und nicht allgemein diskutierbare Frage. Oftmals ist schon allein der offene Umgang mit der Frage über das Trennen oder Bleiben entlastend, sodass man sich um die Lösung der Ursachen kümmern kann.

Häufig sind diese Ursachen jedoch nicht bewusst. Viele Menschen haben einfach das Gefühl, dass es nicht mehr passt. Die Liebe ist abhanden gekommen.

Oft sind es Langeweile oder sexuelle Unlust, die den Wunsch nach der Trennung hervorbringen. Aber auch nach einem Seitensprung zu verzeihen, erscheint vielen undenkbar. Auch daran kann man arbeiten.

Gräbt man weiter, findet man häufig das Gefühl, nicht wahrgenommen zu werden. Sich dauerhaft weder gesehen, wahrgenommen oder auch ernstgenommen zu fühlen, ist gerade für Frauen sehr schmerzhaft. Zuviel Symbiose in einer Partnerschaft kann ebenfalls dazu führen, dass man die Gründe des Trennen-Wollens nicht auf Anhieb benennen kann.

Freunde sind nach einer Trennung wichtig

Es ist völlig normal, sich zwischen Zurückziehen und Ausweinen zu bewegen. Für den Freundeskreis ist dies allerdings eine harte Prüfung. Meistens sind es ja gemeinsame Freunde. Diese kommen in einen Loyalitätskonflikt. Irgendwann sind auch alle zum Trösten verfügbaren Worte gesprochen. Es hilft auch nicht, die vergangene Beziehung schlecht zu reden.

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