5 Regeln für ein entspanntes Weihnachten

Wieso braucht entspanntes Weihnachten Regeln? In meiner Praxis ist gerade an Weihnachten die Zeit, in der Paare am schlimmsten zu streiten scheinen.

Erwartungen definieren

Um ein entspanntes Weihnachten feiern zu können, ist es wichtig, sich erst einmal klar darüber zu werden, was die unterschiedlichen Erwartungen sind. Was bedeutet Weihnachten für mich? Was macht mir Freude? Ist der religiöse Aspekt für mich wichtig, der familiäre, oder will ich einfach nur ein paar Tage Auszeit haben? Formulieren Sie Ihre eigenen Wünsche. Auch ihr Partner sollte sich diese Gedanken machen. Erst im gemeinsamem Gespräch können sie überlegen, wie für Sie beide ein entspanntes Weihnachten aussehen sollte.

Adäquate Rituale überlegen

Für die einen gehört zum Heiligabend Christmette und Weihnachtsbaum, andere fahren nach Australien und genießen die Sonne. Wichtig ist, dass man etwas eigenes kreiert und nicht einfach Rituale ungefragt übernimmt. Wer viel Stress bei den Vorbereitungen hat, sollte daran denken, dass zu Jesu Geburt nur die Hirten anwesend waren – einfache Leute mit einfachem Essen.

Gäste festlegen

Wer gehört dazu? Man muss z.B. die Schwiegereltern nicht einladen, wenn sie sich ohnehin nur streiten, auf die Gefahr hin, dass sie dann beleidigt sind. Man kann es sowieso nie allen recht machen. Die Kernfamilie, also Mann, Frau und Kinder müssen sich wohlfühlen…

Authentisch bleiben

Für Patchwork – Familien gilt: Auch wenn die Kinder am liebsten mit Papa und Mama zusammen feiern wollen – es nützt niemanden, wenn man mit innerlich gezücktem Messer dasitzt, weil der Ex so nervt. Kinder spüren es, wenn man sich selbst verleugnet! Eine klare Aufteilung vermeidet Konflikte: Der Vormittag des 24. gehört dem Papa, der Abend der Mama, am 1. Feiertag kommt dann die Oma dazu usw.

Bei Streit: Deeskalieren

Sollte es trotzdem zum Krach unter dem Weihnachtsbaum kommen, helfen Deeskalationsstrategien. Eine davon nennt sich „aktives Zuhören“. Dabei wiederholt man in eigenen Worten, was der andere gerade gesagt hat (Sie: Deine Mutter mischt sich immer in alles ein Er: Du meinst also, dass meine Mutter viel zu häufig ungefragte Ratschläge von sich gibt? Ihre persönliche Meinung dauernd äußern muss?). Sollten sich die Spannungen nicht auflösen, hilft es, seine Befindlichkeit in Worte zu fassen, etwa so: Mein Wunsch wäre gerade, dieses Thema ein andermal zu erörtern.

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