Eine Trennung vom Partner anzudrohen, ist meist eher eine Notbremse, ein Hilferuf. Du musst etwas tun, um deine Beziehung zu retten, oder euch professionelle Hilfe holen.
Viele Paare trennen sich vorschnell. Falls du glaubst, dass deine Beziehung auf eine Trennung zusteuert, solltest du wissen, wie man eine Trennung vermeiden kann. Leider ist selbst mithilfe einer Paartherapie nicht jede Trennung vermeidbar. Dennoch kann es sein, dass deine Beziehung zu retten ist. Oft ist etwas Unterstützung notwendig, um eine Trennung verhindern zu können.
Trennung vermeiden: genau überlegen
Es gibt sehr viele Gründe, warum du in der Situation sein kannst, einer Trennung ins Auge blicken zu müssen. Um eine Trennung vermeiden zu können, musst du die Gründe kennen, die zu der misslichen Lage geführt haben.
Wut und Hilflosigkeit
Kurzschlussreaktionen aus Wut oder Hilflosigkeit heraus werden fast immer bereut. Eine Trennung vom Partner anzudrohen, soll meistens eher eine Notbremse sein. Dennoch besteht Handlungsbedarf! Wut und Hilflosigkeit sind heftige und ernst zu nehmende Gefühle, die allerdings in der Paartherapie ausgezeichnet behandelt werden können. Erstens ist es wichtig, diese Gefühle abzumildern, um wieder voll handlungsfähig zu. Zweitens verbirgt sich dahinter meist eine ältere Leidensgeschichte. Das sollte aufgelöst werden!
Bilde ich mir das ein?
- Vielleicht fragst du dich, ob du zu empfindlich bist.
- Vielleicht drehst du dich im Kreis, wer schuld ist.
- Vielleicht fühlst du dich klein, obwohl nichts Greifbares passiert ist.
- Vielleicht willst du endlich wissen, ob da wirklich ein Muster läuft.
Der Muster-Check zeigt dir, welches Muster zwischen euch mitläuft und was dich wieder klarer macht.
Nicht das, was am lautesten ist
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Verzweiflung
Möchtest du eine Trennung vermeiden, die der Partner jedoch will, fällst du in ein tiefes schwarzes Loch. Du wirst mit einer Entscheidung konfrontiert, die du selbst nicht willst. Vermutlich jedoch war die Verzweiflung schon viel früher da. Denn kaum eine Trennung erfolgt aus heiterem Himmel. Häufig ist nur einer etwas schneller und versucht, die Notbremse zu ziehen. Auch hier ist es sinnvoller, sich Hilfe zu holen, als sich zu trennen! Sich verzweifelt zu fühlen ist nicht ausweglos. Oft fehlt nur die Klarheit, was zu tun ist. Verzweiflung ist wie eine Nebelwolke im Kopf. Einerseits lähmt sie, andererseits hindert sie dich daran klarzusehen. Verzweiflung kann durch Streiten, Krisen, Eifersucht entstehen, aber auch durch äußere Umstände, Alkohol oder psychische Krankheiten.
Langeweile
Was ist der Unterschied zwischen Routine und Ritual? Das Bewusstsein dabei. Manchmal kannst du eine Trennung verhindern durch das Lösen von Routinen. Es gibt Paare, die nur im Urlaub glücklich miteinander sind. Das sind meist Menschen, die im Alltag miteinander arbeiten, eine Firma zusammen haben, beide arbeitssuchend sind oder beide von zu Hause aus arbeiten. Man hat sich so aneinander gewöhnt, dass der andere eins mit der Farbe der Tapete hinter ihm geworden ist.
Sexualität ist eingeschlafen
Auch fehlende Sexualität, Leidenschaft hierbei oder zu wenig Zärtlichkeit können Trennungsgründe sein. Nun, Leidenschaft und Sexualität sind kaum verhandelbar. Dabei kommt nichts Gutes zustande. Sehr wohl behandelbar hingegen sind die Ursachen!
Auseinandergelebt
Das ist beinahe der häufigste Trennungsgrund. Das passiert eigentlich nur in langjährigen Partnerschaften. Mehrheitlich hat sich Gleichgültigkeit dem Partner gegenüber eingeschlichen. Die Beziehung gleicht eher einer Wohngemeinschaft. Oft sind die Partner auch hervorragend miteinander befreundet. Aber eben kein Liebespaar mehr.
Beziehungen verändern sich im Laufe der Zeit. Oft wird gesagt, dass die Liebe abhanden gekommen ist. Man wäre nicht mehr verliebt ineinander. Verliebtsein ist ein vollkommen anderes Gefühl als Liebe! Das wird aber oft gleichgestellt. Ist die Verliebtheit weg, wird die Liebe infrage gestellt. Das ist jedoch nicht korrekt.
In jemand anderen verliebt
Verwechselt man Verliebtsein mit Liebe, sucht man die Schmetterlinge im Bauch. Die gibt es jedoch mit einem langjährigen Partner nicht ständig. Sie müssen aktiv angelockt werden. Das bedeutet jedoch, dass du blühst, duftest, bunt und spannend für den Partner bist. Da dies Selbstreflexion voraussetzt, wird lieber der Partner beschuldigt, dies alles nicht zu pflegen.
Fremdverlieben ist das international normalste Ding. Dem jedoch nachzugehen, ist eher ein Zeichen, dass du etwas Nachhilfe benötigst.
Vertrauensbruch
Nicht nur durch Fremdgehen, sondern auch durch Lügen oder eigenmächtiges Handeln kann Vertrauen zerstört werden. Ein Vertrauensbruch ist ähnlich wie der Rauswurf aus dem Paradies. Der Weg zurück ist extrem schwierig. Denn Vertrauen ist etwas, was wir Menschen schenken. Im Voraus. Oder hast du schon einmal einen Taxifahrer nach seinem Führerschein gefragt, einen Alkohol- und Drogentest mit ihm gemacht sowie sichergestellt, dass er weder übermüdet noch übermäßig gestresst ist? Ich nicht.
Wieder vertrauen zu können, ist durch eigene Anstrengungen kaum möglich. Hole dir Hilfe.
Du wurdest betrogen?
- Vielleicht kreisen die Bilder.
- Vielleicht willst du endlich die ganze Wahrheit.
- Vielleicht kannst du nicht mehr vertrauen.
- Vielleicht willst du reden, entscheiden oder einfach nur wieder schlafen.
Der Phasen-Navigator ist ein Test, der dir zeigt, was in dir gerade am lautesten arbeitet und welcher nächste Schritt dich wieder stabiler macht.
Nicht der, der sich am dringendsten anfühlt.
Sondern der, der wirklich dran ist.
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Trennung verhindern durch sich selbst hinterfragen
Nur wenn wir authentisch sind, können wir unsere Wahrheit leben. Allzu häufig verdrängen wir jedoch eigene Bedürfnisse und auch Verhaltensmuster. Nicht immer ist der Partner schuld! Es kann sein, dass er oder sie für den verflossenen Partner büßt, dass wir mit den Gespenstern der Vergangenheit kämpfen. Manchmal fliegt einem jedoch auch die eigene Projektion über den Partner um die Ohren oder er verletzt Werte, die nur uns selbst wichtig sind.
Wenn eine Beziehung ins Wanken gerät, steckt oft ein altes Muster dahinter, das sich immer wieder abspielt. Ob eines bei euch mitläuft, findest du in wenigen Minuten im kostenlosen Check heraus.
Trennung vom Partner verhindern durch Reden und Mut
Wenn du dich mit der Angst vor einer Trennung auseinandersetzt, das Gefühl hast, dass dein Partner mit diesen Gedanken trägt, ist es wichtig, dies ehrlich anzusprechen. Wie soll sich etwas verbessern, wenn es unter den Teppich gekehrt wird? Aussitzen hilft nicht immer! Auch wenn es noch so unangenehm zu sein scheint: Eine Trennung vermeiden kann man nicht, wenn der andere nicht weiß, was los ist. Eine Trennung verhindern kannst du nur, wenn sich Dinge ändern.
Da die Situation meistens jedoch festgefahren ist, können Gespräche im Beisein eines erfahrenen Therapeuten Halt und Sicherheit geben. So könnt ihr weitere Verletzungen vermeiden und euch auf das Wesentliche konzentrieren. Maßgeschneiderte Interventionen lösen alte Problemspiralen auf. Ein Blickwechsel und ein neues Verständnis füreinander können entstehen. Eine Trennung verhindern zu können, gehört zur Profession einer Paartherapeutin.
Bilde ich mir das ein?
- Vielleicht fragst du dich, ob du zu empfindlich bist.
- Vielleicht drehst du dich im Kreis, wer schuld ist.
- Vielleicht fühlst du dich klein, obwohl nichts Greifbares passiert ist.
- Vielleicht willst du endlich wissen, ob da wirklich ein Muster läuft.
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Nicht das, was am lautesten ist
Sondern das, was wirklich dahintersteckt.
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